Wie sollen wir mit dem Corona-Virus umgehen

Gelassenheit

Viele Menschen sind derzeit aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie des Coranavirus äußerst verunsichert. Diverse Nachrichten, auch viele Fake-News, rufen abenteuerliche Vermutungen zur Diskussion auf, dazu die Fakten über hohe Ansteckungsraten sowie schwere Krankheitsverläufe und Todeszahlen in ungeheurem Ausmaß in den Nachbarländern Italien und Spanien. Da kommt immer wieder einfach Angst auf und wir benötigen dringend ein „Gegenmittel“ um dieser Angst entgegen zu wirken.

Einer dieser Maßnahmen ist die Entwicklung von Gelassenheit und Zuversicht.

Gelassenheit ist kein flüchtiger Zustand, den wir für allemal erreicht haben, vielmehr ist es eine souveräne Haltung zum Alltag, zum Leben. Diese Haltung muss aber immer wieder trainiert werden und in jeder Angstsituation neu zur Handlung werden.

10 Wege zur inneren Gelassenheit (Impuls, Geo Wissen „Gelassenheit“)

  1. Ich zügle meinen Perfektionismus
  2. Ich stärke meine Dankbarkeit
  3. Ich bin liebevoll zu mir selbst
  4. Ich bewege mich regelmäßig
  5. Ich beobachte meine Emotionen
  6. Ich schaffe Ruhepausen im Alltag
  7. Ich stelle mich der Vergänglichkeit
  8. Ich ernähre mich gesund
  9. Ich vertiefe meine Beziehungen
  10. Ich betrachte die Welt mit Humor

 

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Reinhold Niebuhr)

 

Niebuhrs Gebet kann zu einer stillen Meditation voller Kraft werden. Es wird eine Macht beschworen, die helfen soll, den idealen Weg zwischen den Möglichkeiten zu finden. Jeder Mensch, ob gläubig oder nicht, ist von solchen guten Mächten im Leben begleitet. Solche Worte, wie sie uns Niebuhr schenkt, können leise oder laut gesprochen sein.

Gelassenheit im Sinne von Gottergebenheit: Wer sein Leben loslässt und sich Gott überlässt, kann gelassen leben. Damit ist wahre Gelassenheit eng mit dem Glauben verbunden.

Gerade dieses Virus erinnert uns an die Endlichkeit des Lebens und an die Machtlosigkeit des Menschen. Wer sein Leben Gott überlässt, ist geborgen im Leben und im Tod.

Psalm 91,1-16 / Unter Gottes Schutz

1Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt,
der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden.
Auch ich sage zum Herrn:
»Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg!
Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!«

Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren
und hält jede tödliche Krankheit von dir fern.
Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet,
so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein.
Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild.
Du brauchst keine Angst zu haben vor den Gefahren der Nacht
oder den heimtückischen Angriffen bei Tag.
Selbst wenn die Pest im Dunkeln zuschlägt
und am hellen Tag das Fieber wütet,
musst du dich doch nicht fürchten.
Wenn tausend neben dir tot umfallen,
ja, wenn zehntausend um dich herum sterben –
dich selbst trifft es nicht!
Mit eigenen Augen wirst du sehen,
wie Gott es denen heimzahlt, die ihn missachten.
Du aber darfst sagen: »Beim Herrn bin ich geborgen!«
Ja, bei Gott, dem Höchsten, hast du Heimat gefunden.
10 Darum wird dir nichts Böses zustoßen,
kein Unglück wird dein Haus erreichen.

11 Denn Gott wird dir seine Engel schicken,
um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
12 Sie werden dich auf Händen tragen,
und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!
13 Löwen werden dir nichts anhaben,
auf Schlangen trittst du ohne Gefahr.
14 Gott sagt: »Er liebt mich von ganzem Herzen,
darum will ich ihn retten.
Ich werde ihn schützen, weil er mich kennt und ehrt.
15 Wenn er zu mir ruft, erhöre ich ihn.
Wenn er keinen Ausweg mehr weiß, bin ich bei ihm.
Ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
16 Ich lasse ihn meine Rettung erfahren
und gebe ihm ein langes und erfülltes Leben!«

 

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